Leuchtbakterientest

Der Leuchtbakterientest dient der Bestimmung der akuten Bakterientoxizität von Abwasser nach DIN EN ISO 11348-1/11348-2. Dabei wird die Hemmung der Lichtemission des marinen Leuchtbakteriums Vibrio fischeri,  (Biolumineszenz), gemessen.

Die Leuchtbakterien werden unter definierten Bedingungen in einem Inkubator gegenüber dem Testgut exponiert. Störungen des Zellstoffwechsels führen unmittelbar zu einer verminderten Lichtemission bei Vibrio fischeri und sind zudem photometrisch zeitnah nach Beginn der Exposition messbar. Nach 15 und/oder 30-minütiger Exposition der Testorganismen wird die Verdünnungsstufe ermittelt, bei der eine Hemmwirkung der Lumineszenz kleiner 20% gemessen werden kann. Diese gilt als nichttoxische Verdünnungsstufe.

Der Leuchtbakterientest wird als Screeningtest bei der Überwachung von Kläranlagenabläufen eingesetzt.