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Beim Fischeitest werden zur Bestimmung der nicht akuten Toxizität von Abwässern Fischeier verschiedenen Verdünnungsstufen des Abwassers ausgesetzt. Nach 48 stündiger Exposition des Testmaterials wird die Verdünnungsstufe des nicht akut giftigen Ansatzes bestimmt. Die Entwicklung von befruchteten Fischeiern kann durch Abwasserinhaltsstoffe beeinträchtigt werden. Als Schädigung gelten der Tod der Embryonen sowie definierte Störungen der Embryonalentwicklung (z.B. Somitenbildung, Herzschlag), die zum Tod führen. Darüber hinaus können auch Hinweise auf chronische Schäden (z.B. Missbildungen der Wirbelsäule, verzögerte oder unvollständige Pigmentierung, Unterdrückung der Entwicklung der Kopfregion) erfasst werden. Bei einer Auswertung des Fischeitests durch erfahrene Entwicklungsbiologen ist eine über die Erfassung der akuten Toxizität hinausgehende Analyse der Schadwirkung möglich. Der Fischeitest sollte daher als ein zentrales Instrument des vorsorgenden Umweltschutzes bei der ökotoxikologischen Untersuchung von Altlasten Beachtung finden. Der Test stellt bislang das einzige Instrument des vorsorgenden Umweltschutzes dar, das im Screening-Maßstab zur Erkennung von fruchtschädigenden Wirkungen eingesetzt werden kann und mit vertretbaren Kosten verbunden ist. ZUR GOBIO GMBH - INSTITUT FÜR GEWÄSSEROEKOLOGIE UND ANGEWANDTE BIOLOGIE Fischeitest, Fischeitest, Fischeitest, Fischeitest, Fischeitest, Fischei-Test, Fischei Test |
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